Sozialismus, Mathe und Sex

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Das vor Kurzem erschienene Buch von Kristen Ghodsee „Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex haben“, greift auch das Phänomen höherer Beschäftigungszahlen von Frauen im MINT-Bereich in postsozialistischen Ländern auf. Insbesondere geht es hier um den noch heute spürbaren Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland.

Unter anderem beruft sich die US-Ethnologin dabei auf eine Studie, nach der Schülerinnen in den neuen Bundesländern bessere Mathenoten haben, als Schülerinnen aus dem ehemaligen Westen der Republik. Laut dieser Studie kann das vor allem durch ein höheres Selbstbewusstsein der ostdeutschen Schülerinnen was ihre mathematischen Fähigkeiten betrifft erklärt werden. Inwiefern sich dieses Ergebnis in Bezug zu sexuellen Aktivitäten setzen lässt, kann man bei Interesse in Ghodsees Buch nachlesen.

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